Sommerlicher Sternschnuppenschauer im August

Jedes Jahr zwischen 17. Juli und 24. August bewegt sich die Erde durch die Staubspur des Kometen 109P/Swift-Tuttle. Treffen die Staubteilchen mit hoher Geschwindigkeit auf die Atmosphäre, beginnen die Luftmoleküle zu leuchten. Die Perseiden, die wir am Boden als Sternschnuppen am nordöstlichen Nachthimmel bestaunen. Zwischen 10 bis 180 mal pro Stunde darf man sich etwas wünschen, je nach Dunkelheit des Nachthimmels.

Beste Bedingungen gibt es zwischen 2 und 4 Uhr morgens, wenn das Sternbild Perseus, aus dem die Sternschnuppen herauszufallen scheinen, hoch oben steht. Zum Maximum in der Nacht vom 12. auf den 13. August macht leider der Vollmond einen kleinen Strich durch die Sternenrechnung. Er erhellt den Nachthimmel ab seinem Aufgang um 21.34 Uhr.

Im Naturpark Gantrisch sind die Perseiden praktisch überall zu sehen – ein Spaziergang einige Hundert Meter aus der Siedlung heraus und schon befindet man sich unter dem dunklen Nachtfirmament. Tipp: ein Mittwochabendausflug nach Niedermuhlern zur (neu wieder wöchentlich geöffneten) Sternwarte Uecht (und für Neugierige ein Blick auf das entstehende SpaceEye werfen).